Bürgerpass

Pro Person erhalten Sie ausserdem den sogennanten Bürgerpass der Ferienrepublik Saas-Fee.

Mit dem Bürgerpass, der Mehrwert-Gästekarte der Freien Ferienrepublik Saas-Fee, sind Sie bei uns auch im Sommer stressfrei und mobil!
Ab der 1. Übernachtung nutzen Sie mit dem Bürgerpass alle 8 Bergbahnen gratis, mit Ausnahme der Metro Alpin, so oft Sie wollen. Alle PostAutofahrten von Niedergut bis Saas-Fee und von Saas-Grund bis Mattmark sind ebenfalls inklusive. Nicht gültig für An- und Abreise.

Obendrein profitieren Sie von zahlreichen Mehrwerten und Rabatten wie beispielsweise wie vergünstigtes Parking in Saas-Fee und weitere attraktive Angebote, die Ihre Urlaubskasse zusätzlich entlasten:

 

Tagesausflug Zermatt (Saas-Fee)
Gelangen Sie bequem zum Fuss des Matterhorns, einem Wahrzeichen der Schweizer Alpen.

Erwachsene CHF 45.-statt CHF 50.-
Kinder CHF 30.-statt CHF 35.-


Ob Hallenbad, Wellness oder Fitness, hier kommen alle auf Ihre Kosten.
Unterschiedliche Preise  20% Reduktion auf die verschiedenen Eintritte.

Schaukäsen auf Hannigalp
Schauen Sie den Älplerinnen bei der Käseherstellung über die Schulter und geniessen Sie ein kleines Älplerfrühstück.

Erwachsene CHF 21.00 statt CHF 23.00
Kinder CHF 7.00 statt CHF 8.00

Rodelbobbahn Feeblitz
Steiler Rodelspass für Gross und Klein auf einer der steilsten Rodelbahnen der Alpen.
Erwachsene CHF 6.- statt CHF 6.50
Kinder CHF 4.- statt CHF 4.50

Day Spa Saas-Almagell
Bringen Sie Körper und Seele in Einklang und entspannen Sie sich im Wellness & Spa Hotel Pirmin Zurbriggen.

CHF 45.- statt CHF 50.-

Schwimmbadkino Saas-Almagell
Verbringen Sie einen einzigartigen Kinoabend im wunderschönen Wellnessbereich des Wellness & Spa Hotel Pirmin Zurbriggen in Saas-Almagell.

CHF 47.50 statt CHF 50.- (inkl. Benützung des Wellnessbereichs)

Kinderbetreuung Saas-Almagell
Lassen Sie Ihre Kinder einen unvergesslichen Tag im Kinderhort des Wellness & Spa Hotel Pirmin Zurbriggen verbringen.
mit Bürgerpass CHF 32.30 bis CHF 72.20 statt CHF 34.- bis CHF 76.-

Mini Klettersteig Saas-Grund
Active Dreams Weissmies
Ein eher kurzer, aber rassiger Klettersteig, welcher auch Kletter-Neulinge begeistert.

CHF 49.50 statt CHF 55.-

Audio geführte Dorfrundgänge
Saas-Fee; Saas-Almagell; Saas-Grund; Saas-Balen;
Sie werden von Pfarrer Johann Josef Imseng und der Saaserin Maria so lehrreich wie unterhaltsam durch das Saastal geführt.
Erwachsene CHF 7.-statt CHF 8.-
Kinder CHF 3.- statt CHF 4.-

 Weitere finden Sie auf www.saas-fee.ch

 


Geschichte zum Saastal

Das Saastal liegt im Kanton (Bundesland) Wallis, im Süden der Schweiz, an der Grenze zu Italien, mitten in den südlichen Walliser Alpen.

Das Saastal ist das östliche der beiden Vispertäler, welche sich in Stalden in das Saas- und das Mattertal auftrennen. Durch das Saastal fliesst die Saaservispe, ein Fluss, dessen Wasserstand grösstenteils durch die Nutzung der Mattmark Elektrizitätswerke bestimmt wird. Trotzdem finden Sie im Saastal viele wilde Bergbäche, welche in tosenden Wasserfällen ungestüm zu Tale stürzen.

Das Saastal besteht aus den vier politischen Gemeinden Saas-Balen, Saas-Grund, Saas-Almagell und Saas-Fee, wobei jede dieser Gemeinden aus mehreren Weilern besteht. So gehören beispielsweise die Weiler Niedergut, Hollerbiel und Bidermatten zu Saas-Balen, während Zur Mühle, unter dem Berg, im Dorf, Ze Bodmen und Zer Brigga zu Saas-Grund gehören.

Typisch für die Region Saas sind auch Ihre zahlreichen hohen Berge und Gletscher. So reihen sich nicht weniger als 18 Gipfel rund um das Saastal auf, deren Gipfelhöhe über 4000 m über Meer liegt. Die Gletscher verleihen der Region ihren unvergleichlichen hochalpinen Charakter. Diese wunderbare Gletscherwelt ist jedoch nicht nur erfahrenen Berggängern vorbehalten. Fahren Sie mit der Metro Alpin aufs Mittelallalin (3500 m) und lassen Sie sich von der Bergwelt verzaubern.

Fast zuhinderst im Saastal befindet sich der Mattmark Stausee. Folgt man diesem Tal weiter nach Süden, gelangt man über den Monte Moro Pass nach Macugnaga in Italien.

Die Wirtschaft des Saastals ist grösstenteils direkt oder indirekt vom Tourismus, aber auch von den Mattmark Kraftwerken in Saas-Almagell und den Lonza Werken in Visp abhängig. Die Landwirtschaft spielt wirtschaftlich nur eine untergeordnete Rolle. Viele Saaser betreiben Schaf- oder Grossviehzucht als Hobby oder zur Erwirtschaftung eines Zusatzeinkommens. Insbesondere die Schwarznasenschafe und die Eringerkühe sind charakteristische Zuchttiere. Diese Zuchtbestrebungen garantieren, dass steile Bergwiesen bis heute bewirtschaftet werden und so die Landschaft insgesamt einen gepflegten Eindruck macht.

 

Sagengeschichte

Am alten Saumweg nach Saas-Almagell, vor dem Moosguffer, liegt der Weiler zum Moos. Dort in einem Haus soll einmal ein falscher Urteilsspruch gefällt worden sein. Das betreffende Haus ist halb gemauert und halb in Holz gebaut. Die weisse Tünche lässt es schon von weitem erkennen.
Die Sage weiss folgendes zu erzählen: Hinter Zermeiggern, dem letzten Dörflein des Saastals, teilt sich dieses in das Furgg- und Mattmarktal. Beim Eingang ins Furggtal gab es früher prächtige Wiesen und Weiden, die für sieben Kühe reichlich Winterfutter boten: Die grosse und schöne Furggalpe am Fusse des Almagellerhorns, seit jeher Eigentum der Almageller. Es versteht sich, dass dieses schöne Land im sonst so steinigen Saastal von allen Bauern begehrt wurde.
Die Almageller verpachteten die Furggalpe den etwas reicheren Bauern von Saas-Grund.
Jahrezehntelang ging alles so recht gut; mit der Zeit aber hielten sich die beiden Parteien nicht mehr immer an ihre ursprüngliche Abmachungen und die Saas Gründler behaupteten die reiche Almei der Furggalp gehöre ihnen - Urkunden schrieb man damals nicht, man musste sich auf Treu und Glauben der Nachbarn verlassen, was aber nicht selten zu heftigen Streitigkeiten führte. So entstand leidenschaftlicher Streit zwischen den beiden Saaser Gemeinden um die Eigentumsrechte des Furggtales.

Ein langwieriger Prozess, der die Bauern viel Geld kostete, wurde geführt. Der Urteilsspruch wurde im erwähnten Haus zum Moos gefällt. Zuvor füllten die Bauern von Saas-Grund ihre Schuhe mit Erde ihrer Äcker und bekundeten beim Augenschein den hohen Richtern, sie stünden auf eigenem Grund und Boden. Dies bekräftigten sie mit einem Eid vor den Gekreuzigten. So wurde ihnen das schöne rechtseitige Furggtal zugesprochen, die Almageller erhielten nur die steinreichen Alpweiden unter dem Furgghorn.
Die Alp blieb somit den Saas-Gründlern, aber ihre Seelen spuken, ewig verdammt, dort oben herum. Auch das Richterhaus zum Moos wurde danach von den Einheimischen gemieden.
Die Seelen der verstorbenen Grunderbauern fanden keine Ruhe; sie hatten ihre Alprechte um den Frieden nach dem Tode erkauft. Wer kann schon sagen, wann sie ihre schwere Schuld abgebüßt haben? Damit es im Hause zum Moos nicht geisterte, liess der Pfarrer von Saas einen kleinen quadratischen Stein von der Furggalpe holen, mit welchem er die Berggeister bannen konnte. Er segnete diesen Zauberstein und setzte ihn in die Stubenwand, gerade hinter dem Spiegel in der Ecke, ein. Tatsächlich konnte mit dieser frommen Handlung die Macht der bösen Geister gebrochen werden. Dennoch wohnte lange Zeit keine lebende Seele mehr im Weiler Moos und die Häuser zerfielen langsam. Der Gedanke an den ungerechten Urteilsspruch lebt weiter bis auf den heutigen Tag. Manches Jahr nach der Segnung des Hauses holte Pfarrer Schaller den geweihten Stein. Gehört hat man die armen Seelen aber nicht mehr. Die einen behaupten, der vielen Ablässe wegen müßten die armen Seelen nach dem Tode nicht mehr soviel auf der Erde herumwandeln wie früher; die andern meinen, heute seien auch die Saaser bereits so verweltlicht, daß sie den Glauben an die Toten verloren hätten und diese nur noch selten eines Gebetes würdigen. Darum sei es für sie unnütz, sich zu melden. Unrecht rächt sich so oder so, wenn nicht heute, so morgen. Von den schönen Wiesen und Weiden des Furggtales weiß heute niemand mehr was, nur Geröll- und Schutthalden sind zu finden. Der große Nutzen der heutigen Wasserausbeute aber fällt den Almagellern zu.
Pfr. J.Z.

*Das Haus wurde 1728 von den Brüdern Johann und Peter Josef Andenmatten (Statistik Nr. 83) erbaut.
Pfarrer Schaller entferne den Stein wegen Aberglauben.
Die Namen der Falschschwörer sollen auf einem Stein im Moosguffer eingezeichnet sein.
Das Haus wurde 1984 von Huter Dionys von Mund wieder hergestellt und ist zeitweise bewohnt. Das Haus wurde in den 90er Jahren von Pfarrer Stupf gesegnet.